Die Attraktivität und der Charme der original erhaltenen von 1928 bis Mitte der 30er Jahre erbauten Siedlungshäuser mit den großen Gärten und dem alten Baumbestand strahlen bis heute. Licht, Luft und Weite bestimmen nach wie vor das Straßenbild. Die ruhige und zentrale Lage trägt zur Attraktivität der Siedlung bei. Die großen zusammenhängenden Gärten, die nach wie vor als Nutz- und Ziergärten bewirtschaftet werden, bilden ein einzigartiges Biotop. Mauersegler, Igel und andere schützenswerte Tiere haben darin einen (Über-)Lebensraum gefunden.

Mit der Wohngenossenschaft HunteWoGen eG wird nicht nur die Idee des selbstbestimmten genossenschaftlichen Wohnens in einer bunten und lebendigen Nachbarschaft unterstützt, sondern auch ein innovatives Projekt Oldenburgs. Die denkmalgeschützte Siedlung ist ein lebendiges Stück Arbeitergeschichte des Stadtteils Osternburg, welches städtebaulich einmalig ist und unbedingt in seiner Originalität und Einheitlichkeit erhalten bleiben soll. 

 

Dabei versteht sich die Wohngenossenschaft HunteWoGen eG auch als soziales Projekt: Junge und alte Menschen verschiedener Herkunft, Geschichte und mit unterschiedlichen Lebensentwürfen wagen das Experiment einer lebendigen solidarischen Nachbarschaft.

Wir sind überzeugt, gemeinschaftliche Wohnprojekte tun nicht nur den Menschen gut, die darin wohnen. Sie erhöhen auch die Attraktivität einer Gemeinde, einer Stadt, einer ganzen Region: Wohnungskauf oder Miete werden für viele Menschen erschwinglicher, soziale Konflikte entstehen erst gar nicht oder werden miteinander geklärt. Unser Ziel ist deshalb die Verbreitung gemeinschaftlicher Wohnformen.